Sonntag, 16. August 2015

This is not okay

Warum eigentlich selber nähen?
Warum es sich nicht leichter machen und gschwind in einem der zahllosen Kleidergeschäfte was kaufen?

Ja freilich, die Kreativität kann man gut ausleben, wenn man selbst näht.
Sollte man das, was man da tut, beherrschen, dann kriegt man auch das raus, was man sich so vorstellt. 
Maßgeschneidert.

Ausschaun wie alle andern - will man auch nicht.
Also der Wunsch nach Individualismus wird befriedigt.
Soweit - so gut.

Doch da gibt es noch einen wesentlichen Grund warum ich nähe. 
Und zwar weil ich nicht mitmachen will!
Ich will die Verantwortung nicht mitkaufen, wenn ein Shirt zehn Euro kostet.
Ich denke da an die Menschen, die das Kleidungsstück produziert haben (vom Rohmaterial, übers Färben, bis hin zu den Näherinnen), die es durch die Welt schicken (und damit ganz nebenbei selbige ordentlich verpesten) und letztlich will ich die, die dran was verdienen, nicht unterstützen.


Susanne, die ihr Selbstgenähtes auf mamimade präsentiert hat sich dazu nun überlegt eine Protestaktion zu starten.

Und zwar einen Nähbloggerinnenkatalog, in dem jede ihr selbst genähtes Outfit präsentiert.

Und ich bin da ganz bei ihr - allein richtet man da herzlich wenig aus - wenn sich da aber möglichst viele Bloggerinnen zusammen tun, wer weiß, ich halte es durchaus für möglich, dass eine derartige Aktion Wellen schlägt.

Und dafür ist es höchste Zeit!

Ich für meinen Teil schau jetzt gleich mal in meinen Schnittmustern nach, was mich denn da anlacht.

Wer mitmachen möchte, einfach bis 30 August bei Susanne ein Bild mit dem eigenen Outfit verlinken.

phönixe



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