Dienstag, 28. Februar 2017

Fastenzeit

Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht!
Sie zerrinnt mir gradezu unter den Händen!

Auf meinem PC sind einige Blogeinträge, die auf ihre Veröffentlichung warten.
Ich möchte euch endlich ein paar SnapPap Details zeigen, die ich geplottet habe, ebenso wie ein Upcyclingkleid, das ganz lässig geworden ist.
Nebst dem bin ich von Katrin von eulin für den liebsten Blog Award nominiert worden und will da natürlich Fragen beantworten und wieder Fragen stellen.

Doch: ich hab schon wieder neue Ideen und so müssen die fertigen Einträge zum Teil noch warten.
Ganz einfach. Denn:

Die Fastenzeit steht vor der Tür und ich - Nichtkatholin - werde das erste Mal mitfasten.
Mich hat die Idee der Fastenzeit schon häufiger gereizt, doch hatte ich bislang nie die Energie, um ernsthaft mitzumachen.
Doch dieses Jahr fühle ich mich fit genug und so werde ich meine eigene kleine Fastenzeit einlegen.
Da ich Fastenanfängerin bin, nehm ich mir mal nicht zu viel vor, sondern bleibe realistisch:


1. Keine Süßigkeiten.
Jaja, das hört sich so nach einer Kleinigkeit an für manche da draussen, doch ich, ich liiiebe Süßes!
Gummibärli, Schokolade, Traubenzuckerschlecker, saure Schlangen, .... gerne täglich!
Okay, täglich gerne mehrmals!

Also ist das für mich ein ernstzunehmender Verzicht.
Kein Süßes, keine Marmelade und auch kein Eis!
6 Wochen lang!

2. Nachdem ich mich essenstechnisch nicht weiter einschränken will, schließlich soll das Ganze für mich ja auch machbar sein, hab ich mir überlegt parallel noch ein kleines Finanz&Stofffasten zu machen.
Ergo werde ich in den nächsten 6 Wochen auf jegliche unnötige Ausgabe verzichten.
Dazu veranschlage ich ein exaktes Wochenbudget, mit dem es dann auszukommen gilt.
Als Studentin habe ich das quasi dauernd gemacht - es ging gar nicht anders.
Mit 3 Kindern sind bislang alle Versuche diese Regelung wieder einzuführen gescheitert, denn ständig war etwas, das den Rahmen sprengte.
Das Eine brauchte neue Schuhe, eine Sonderausgabe für eine Theaterfahrt flatterte ins Haus, ein Geburtstagsgeschenk musste besorgt werden, ein Ausflug incl. Einkehr, ein Strafzettel, ein kaputtes Elektrogerät etc. pp.
Ich weiß eh nicht, ob es diesmal klappt, aber ich will es wieder einmal versuchen, denn es würde nicht schaden etwas weniger auszugeben.
Zudem wäre es sinnvoll manches gar nicht erst zu kaufen, da es eh nicht benötigt wird, oder schlicht zu viel dafür verlangt wird.

3. Der dritte und letzte Punkt betrifft mein Stoffregal.
Ich liebäugle schon eine Weile mit dem ein oder anderen Stoff, hatte sie schon ein paar Mal in virtuellen Einkaufswagen und stöbere gerne in den Neuheiten und Saleskategorien.
Doch für die nächsten 6 Wochen wird das tabu sein.
Im Gegenteil: ich nutze die Fastenzeit, um Stoffabbau zu betreiben.
Freilich, mein Stoffregal entspricht nicht der Auswahl eines Stoffgeschäftes, doch gerade von den gemusterten Jerseys habe ich einige bis sehr viele.


Ich werde euch also wöchentlich ein Update zum Stand des Fastens geben.
Im Idealfall mit Bildern eines genähten Werkes.


So, und um ab morgen gewappnet zu sein,
leg ich mir heute noch eine Kaugummivorrat (zuckerfrei) an
und suche mir ein paar TCM Frühstücksrezepte raus, die mir dabei helfen werden meinen Guster auf Süßes in den Griff zu bekommen!

Eine motivierte und zuversichtliche Alina






1 Kommentar:

  1. Liebe Alina! Ich drücke dir die Daumen. Ich habe mir auch vorgenommen, mich mal im Verzicht zu üben. Bei mir ist es aber bisher nur der Süßkram und der Kaffee. Das wird schon hart genug. Die Idee mit dem weniger Ausgeben finde ich auch großartig und täte hier auch Not. Aber.... Hut ab..... 6 Wochen keinen Stoff kaufen?! Ich drücke dir ganz fest die Daumen!
    Liebe Grüße
    Berit

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