Freitag, 11. Dezember 2015

Drei Kinder - mehr (!) als drei verschiedene Wehwehchen ;-(

Ich kenne es von Freundinnen und Bekannten,
die mir berichten, dass ihr Kind "schon wieder" krank ist.
Es seit Wochen nicht im Kindergarten oder in der Schule war.
Die Mütter, oft haben sie mehr als ein Kind,
kommen dann tagelang, manche sogar wochenlang nicht aus dem Haus.

Ich bin bislang von solchen Nervigkeiten verschont geblieben.
Freilich sind meine Kinder auch mal krank,
wir haben auch schon diverse Kinderkrankheiten (von Keuchhusten über Scharfplattern bis hin zu Scharlach) ausprobiert und gut überstanden.
Klar, manchmal ist eins nen Tag krank. Hat Fieber, ist marod.
Keiner weiß woher, am Tag danach ist es wieder gut.

Aktuell haben sich meine Kids zusammengetan und probieren - noch recht verhalten zwar, aber doch - was Neues aus.
Es erinnert ganz stark an dieses abwechselnde Kranksein, an ein "Hej Bruder, ich steck dich an!".
Angefangen hat das Goldstück und aktuell liegt mein Superduck mit einer Mandelentzündung.
Da ich mich so gut es geht gegen eine schulmedizinische Behandlung wehre,
dauern solche Sachen meist ein wenig länger.

Was in der Zeit - und es sind nun schon 2(!) Wochen!!! - viel zu kurz kommt, ist meine Näherei!
Ich sehne mich nach einem Nähtag, träume und phantasiere ein Nähwochenende.
Aber das wird wohl ein Traum bleiben.
Die Realität sagt: Kinder versorgen, Alltag schupfen und nebenbei noch Weihnachten vorbereiten.

Gut dass ich noch kurz vor der Krankheitswelle eine obertodesteufelsgeile Täschlingshose genäht habe, die kann ich euch heute zeigen.
Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich das Glück hatte das e-book zum Täschling 2.0 zu gewinnen.



Ich hab eine - wie ich finde - recht klassische und typische "Bubenjeans" genäht.
Eine Hose, zu der quasi alles passt.


Aus blauem Jeansstoff, gepimpt mit Knieflicken, innenliegenden Taschen und einer aufgesetzten Popschtasche - jeweils aus diesem schönen türkis-petrol gestreiften Ringeljersey.


Da und dort hab ich braune Akzente gesetzt - aus Faden oder aber SnapPap.


Anfangs sollte die Verzierung rund um die Öse ja so zackig ausschaun. Das hat mir unheimlich gut gefallen, und ich konnte endlich mal was mit meiner Zickzackschere schneiden.
Es hat sich jedoch praktisch nicht bewährt, denn SnapPap ist doch recht fest und hat meinen Sohnemann schlicht gestochen.
Nein, das geht gar nicht!
Zacken weg und gut isses!


Auf Tragefotos - dazu komm ich mit den Wehwehchen meiner Kids grade nicht - müsst ihr diesmal leider verzichten.


Stoffe: Jeans und Ringeljersey - weiß ich nicht mehr, kriegt man aber schnell mal wo,
 SnapPap von Snaply
Schnitt: Täschling 2.0 von Allerleikind
linked: made4boys, kiddikram

bis bald
phönixe

1 Kommentar:

  1. Die ist wirklich supergut geworden!!!
    Meine drei haben sich bisher noch nicht wirklich abgewechselt, da geht's mir wie dir bis vor kurzem...
    Toitoitoi, dass alle bald wieder gesund sind!!!
    Liebe Grüße
    Uli

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